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Elektronik zur Eingangsanzeige eines TelefonanrufesJetzt machte ich mir erst einmal wieder eine Skitze über die neue Konfiguration der Telefonanlage: ![]() Der oberste Apparat hat nun zwei zusätzliche Telefonnummern erhalten und klingelt somit für 3 Rufnummern. Doch wie sollte man erkennen, welche Rufnummer von aussen angewählt wurde, um gleich sagen zu können, für wen das ankommende Gespräch ist. Nun war guter Rat teuer, sollte aber keine große Belastung für die Gemeinschaftskasse darstellen. Und einfach zu bedienen soll es auch noch sein. DAS gibt es nur im Märchen? Da wurde mir klar, dass es reichen würde, eine Leuchtdiode für jeden Anschluß leuchten zu lassen. Wenn diese auch noch unterschiedliche Farben haben, dann ist die Zuordnung auch einfach zu machen. Auch kann man die Leuchtdioden zusätzlich beschriften und die Farberkennung funktioniert auch aus dem Augenwinkel. Aber wie sollten diese nun angesteuert werden? Auch ist dazu eine Rufnummernerkennung erforderlich, um die Steuerung der Leuchtdioden durchzuführen. Doch da ist mir aufgefallen, dass der alte 2-Port-Adapter auch noch vorhanden ist. Dieser könnte auch für diese Aufgabe benutzt werden. Er muß nur auf die beinen nummern eingestellt werden und schon würde das Klingelsignal reichen, die Leuchtdioden anzusteuern. Jetzt war es Zeit, Bleistift und Papier zu nehmen und einen ersten Entwurf für eine kleine Elektronik zu entwerfen. Das war nun eigentlich einfach, da es sich um eine Schaltung ähnlich der Glockenschaltung im Telefon handelt. ![]() Ein Kondensator sorgt für die Gleichstromentkopplung, ein Widerstand für die Anpassung. Um die Leuchtdiode mit Gleichstrom zu betreiben wird eine Gleichrichterschaltung benötigt und ein Kondensator, damit das Leuchten etwas länger anhält. Nur noch ein Vorwiderstand für die LED und fertig ist der Bauteilebedarf. Da nun die Eckdaten vorhanden waren, wurden erste Experimentierschaltungen zusammengelötet und Erfahrungen gemacht. Nun wurde noch ein passendes Gehäuse und ein Anschlußkabel für beide Telefonnummern benötigt. Die Elektronik habe ich wegen der geringen Bauteilmenge direkt in das Gehäuse eingebaut: ![]() Wie man sieht habe ich drei 0,1µF-Kondensatoren parallel zusammengeschaltet. ![]() Die Elektronik ist direkt im Gehäuse aufgebaut und damit verklebt. ![]() Das 4-Polige Anschlußkabel wird am Kabelende in 2 F-Stecker aufgeteilt. Damit ist auch ein Umstecken zur Farbwahl jedereit möglich. ![]() ![]() Die Erkennung der angerufenen Nummer besteht nun darin, dass beim leuchten einer der beiden Leuchtdioden die entsprechende Nummer angewählt wurde, leuchet keine LED, dann wurde die erste Nummer gewählt. Für diese Leuchtdioden habe ich wieder superhelle LED's in einem glasklarem Gehäuse verwendet und so ist eine Erkennung eines Anrufes auch schon ein "optisches Higlight" ;-D ![]() Nach einer Programmierung der Telefonanlagen und einem ausführlichem Test war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Zusätzlich werden nun zwei weitere Anrufbeantworter in der Zeit der Abwesenheit die Telefonanschlüsse überwachen. Diese müssen allerdings mit unterschiedlichen Verzögerungszeiten die Anrufe entgegennehmen. So ist dem tatsächlichm Telefonanschluß der AB mit langer Verzögerung einzustellen und den beiden "Erkennungsports" werden AB's mit schnellerer Reaktionszeit zugeordnet. Damit reagieren die Anschlüsse #2 und #3 schneller als der AB für #1. Wird der Anschluß #1 gewählt klingelt es am Zusatzanschluß nicht und der AB #1 hat genügend Zeit zum Reagieren. So können nun auch unterschiedliche AB mit unterschiedlichen Ansagen benutzt werden. Und wie bei allen Märchen gibt es ein gutes Ende: So endete die Verzweiflung mit den Telefonapparaten und wenn sie immer brav ihre Gebühren bezahlen, dann telefonieren sie noch heute. | ||||||